Bei der Macht von Grayskull: Eine He-Man-Dokumentation
Manchmal muss man sich eben outen: Nein, ich fand He-Man irgendwie nie so toll. Zwar weiß ich noch, hatte ich auch damals die Action-Figur, die animierte Serie hingegen konnte nie punkten.
Umso überraschter war ich, als ich irgendwann letztes Jahr las, man wolle einen He-Man-Film drehen. Doch irgendwie ging das alles unter. Man hörte nichts mehr von dem Projekt. Erst kürzlich hieß es dann wieder, ein Drehbuch zu Masters of the Universe werde demnächst vorgelegt. Das vorherige war wohl nicht so prickelnd …
Während also hinter den Kulissen mal wieder, dann wieder nicht an einem Live-Action-Film zum Thema He-Man gewerkelt wird, gibt es tatsächlich einen Film über He-Man. Eine Dokumentation zum Thema und mit dem bezeichnenden Titel Toy Masters. Hier kommen die Schöpfer, der mittlerweile auch schon gut 30 Jahre alten Fantasy-Action-Figur aus dem Hause Mattel, zum Wort. Lustig, wie zwei Herren der Meinung sind, sie haben die Figur erfunden und der jeweils andere sei ein Scharlatan.
Während die Doku noch in der Mache ist, kann man in dem Trailer bereits erkennen, dass das Spielzeug-Geschäft kein Zuckerschlecken ist. Da wird offensichtlich mit harten Bandagen gekämpft. Die Dokumentation von Urban Archipelago Films soll 2012 erscheinen. Wann ein He-Man-Film erscheint, steht hingegen in den Sternen (wo es meiner Meinung nach auch stehen bleiben kann).
Unveröffentlichte Anfangssequenz für Superman Returns
Habt Ihr Euch auch immer gewundert, was Bryan Singer da für ein seltsames Raumschiff für Superman in Superman Returns kreiert hatte? Man sah es nur, wie es in den Boden gerammt war, Superman rausgekrochen kam und am nächsten Morgen war es von Kal-El „beseitigt“ worden. Wirklich etwas von diesem sternförmigen, kristallinen Raumschiff gesehen hat man nicht.
Mit der Veröffentlichung der Superman Anthology Blu-ray Edition kommen auch diese fünf Minuten noch nie zuvor gesehenes Material in die heimische Stube. Sie zeigen eine alternative Anfangssequenz für den Film von 2006. Kal-El in seinem Raumschiff, als er Krypton besucht. Doch viel ist nicht mehr von dem Planeten übrig:
Die fünfminütige Sequenz soll 10 Millionen Dollar gekostet haben. Mich erinnert sie von der Ruhe her ein wenig an 2001: Odyssee im Weltraum. Ein klitzekleines bisschen …
Battleship Los Angeles: Transformieren!
Vor einigen Tagen kam der Trailer zu Battleship raus. Kaum war er im Umlauf, ging das Gemeckere los. Dem möchte ich mich ein wenig anschließen, aber nicht so sehr, wie man es im Netz gehört hat.
Wie es ausschaut, handelt der Streifen von einem Marine-Papa, dem die Nase seines zukünftigen Schwiegersohns nicht passt und dem er deswegen die Hölle heiß macht. Bei einer Übung auf dem Meer entdeckt die Flotte ein Alien-Raumschiff, das sich irgendwie bedroht fühlt und zum Gegenangriff startet. Komisch …
Vermutlich wird sich unser Jungspund als großer (amerikanischer) Held entpuppen und somit auch das Herz und die Zustimmung von Schwiegerpapa in Spe erringen.
Der jugendliche Held wird von Taylor Kitsch gespielt, der bärbeißige Marine-Obermufti von Liam Neeson. Außerdem soll irgendwo noch die Nicht-Sängerin Rihanna mitspielen, aber die sieht man nicht im Trailer. Oder ich sehe sie nicht. Keine Ahnung.
Hauptkritikpunkt der Kommentatoren und Twitterer war wohl, dass der Film nichts mit dem Spiel „Schiffe versenken“ zu tun hat. „Schiffe versenken“ heißt im englischen Sprachraum Battleship. Hallo? Selten dumme Kritik.
Da lasse ich schon eher gelten, dass Battleship wie eine Kreuzung aus Transformers und Battle Los Angeles aussieht. Mal abgesehen davon, dass bei mir immer die Alarmglocken losgehen, wenn ich amerikanisches Militär oder Marine sehe. Das schmeckt stets wie ein Anwerbefilm für die US-Kriegsmaschinerei. Was bei denen leicht ist: man muss nur zeigen, wie toll das Militär ist, wie schön die Soldaten, wie cool und dass sie Amerika (und möglichst die ganze Welt) vor allem retten können. *würg*
Vielleicht tun wir dem Film aber auch vollkommen Unrecht und es ist eine absolut neue, innovative Idee … *hüstel*
Einige Kommentare lauteten übrigens, sie wollen sich den Film wegen Rihanna anschauen. Könnte ein Rettungsanker für eine dünne Story sein. Holt die Sängerin ins Boot, die bekannt dafür ist, dass sie sich leicht kleidet. Vielleicht zieht das ja noch ein paar Idioten ins Kino …
Warum Jon Favreau „Cowboys & Aliens“ nicht in 3D gedreht hat
Ein sehr interessantes Interview mit Iron Man-Regisseur Jon Favreau bei Blastr. Nachdem er Iron Man 2 ziemlich verbockt hat, liegen nun die Hoffnungen auf der Comic-Verfilmung Cowboys & Aliens mit Daniel Craig, Harrison Front und Olivia Wild.
In dem Interview erklärt er, warum er Cowboys & Aliens nicht in 3D gedreht hat. (Wofür ich ihm dankbar bin.) Neben schlüssigen Argumenten kommt er dann auch auf die Thematik, dass immer mehr Kinogänger kein 3D mögen:
Audiences are getting louder in their disdain for the glasses, the darkness of the screen and the higher prices.
Favreau selber mag angeblich 3D, bringt aber ein absolutes Killer-Argument für 2D an:
(… ) it has to serve the story.
Verdammt richtig. Der Regisseur meint, genau wie das Casting, die Schauspielkunst und die Dialoge der Story dienen müssen, muss auch 3D „Sinn“ machen – ansonsten kann man es vergessen. Oh, wie Recht er damit hat. Und nun die große Preisfrage: Wo bringt 3D eine Story wirklich voran? Mal ehrlich … Nennt mir eine Geschichte, wo man 3D braucht, weil sonst die Geschichte nicht funktioniert.<(p>
Cowboys & Aliens läuft in Deutschland am 25.08.2011 an. In 2D! Und das nicht nur in ausgewählten Kinos
, sondern in allen Lichtspielhäusern, die den Film zeigen.
Tyrion, Abed und River als „Knights of Badassdom“
Ja, was ist denn das? Peter Dinklage, den wir alle als Tyrion Lannister aus Game of Thrones kennen und schätzen, als Live Rollenspieler? An der Seite der lieblichen Summer Glau? Und Community-Abed Danny Pudi ist auch noch dabei, sowie Steve Zahn? Wartet: Live Rollenspieler?
So viele Fragen, eine Antwort: Das sind die Knights of Badassdom. Wie es scheint, geht ein Zauberspruch während einer Live Roleplay-Session etwas verquer und nun sitzen unsere Möchtegern-Helden mit einem echten Dämon da. Und das ist kein netter Dämon, der die Pseudo-Krieger in ihren Plastikrüstungen aufmischt. Oh, nein.
Das schaut alles sehr schön aus. Der Trailer wurde auf der Comic-Con in San Diego vorgestellt. Beim Anschauen musste ich ein wenig an Tucker and Dale vs. Evil denken. Vielleicht wegen des vielen Bluts? Oder der Komik? Wollen wir hoffen, dass sich hierzulande ein Verleiher findet. Den möchte ich schon ganz gerne sehen …
Nur bloß keinen „lustigen“, eingedeutschten Titel. Bitte nicht!
Neuer Trailer zu „Planet der Affen: Prevolution“
Letztes hörte ich im Kino noch hinter mir einen (dummen) Typen rumlabern, er wolle sich den „Schrott“ nicht ansehen. Affen, die die Welt erobern? Völliger Schwachsinn.
, brabbelte er hinter mir, als der Trailer lief zu Planet der Affen: Prevolution mit James Franco, Freida Pinto, Brian Cox und natürlich Andy Serkis als computeranimierter Ceasar, der die Herrschaft der Affen auf der Erde erst überhaupt einläutet.
Mal abgesehen davon, dass der Dödel hinter mir wohl noch nie etwas von den ursprünglichen Planet der Affen-Filmen gehört hatte — Warum sollte er sonst so ungläubig sein? — wer will den Film nicht sehen? Nach so einem Trailer? Hierbei handelt es sich um exklusives Material, das auf der Comic-Con in San Diego gezeigt wurde. So ein bisschen Gänsehaut habe ich dabei schon bekommen …
Und ja, ich bin noch nicht durch mit den alten Filmen. Aber die ersten drei Streifen sind schon besprochen: Planet der Affen, Rückkehr zum Planet der Affen und Flucht vom Planet der Affen. Vom „nicht ganz gelungenen“ Remake Tim Burtons wollen wir mal absehen …
Beschwerte ich mich noch über die zu menschlichen Züge von Ceasar, gewöhne ich mich langsam daran. Erst recht nach dem Trailer. Was ich allerdings immer noch arg gewöhnungsbedürftig finde, das ist das „Prevolution“ im deutschen Titel. Wieso? Was soll das?